Die einhunderteinundzwanzigste Ausgabe des fantastischen Fanzines ist die letzte unter der Ägide von Chefredax Marc aka Myles aka Malakai. Ob und wie es weitergeht erfahrt ihr in diesem Weihnachts-WoC.
Frohe Festtage und guten Rutsch ins neue Jahr!
Vorwort
Leserbriefe
Appetizer
Storys
- “INI – Ein Roman aus dem 21. Jahrhundert, Drittes Büchlein, Kapitel 17” von Julius von Voß, editiert von Bernd “Göttrik” Labusch
- “V” von Uwe Lammers
- “Der epochale Moment” von Uwe Lammers
- “Rhodans Tochter – Geschichte einer Halbarkonidin | Teil 3” von Senex
- “Voller Dampf für Kakanien” von Senex
- “Anime Evolution: Spiegel” von Alexander “Tiff” Kaiser
- “Vader und ich | Teil 5” von Rosalinda Kilian
Artikel
Besprechungen
- Die Perry-Rhodan-Romane 3293 bis 3302 – Romanheftbesprechung von Roland Triankowski
- “Der Colossus-Code” von Clive Cussler und Boyd Morrison – Buchbesprechung von Uwe Lammers
- “Die Händlerin von Babylon” von Suzanne Frank – Buchbesprechung von Uwe Lammers
- “Imagines – Dein Star ganz nah” von Anna Todd (Hg.) – Buchbesprechung von Uwe Lammers
- “The Right Stuff – Filmbesprechung von Senex
Tiff
19. Februar 2025 — 21:56
Montag erreichte mich dieser Brief von Christian Jaekel, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Seejay, wie er sich gerne nennen lässt, wird das nächste WoC mit einigen seiner Bilder und hoffentlich auch etwas Geschriebenem bereichern.
Hallo und moin Tiff
Gestern fiel mir (dank Christinas Clubnachrichten im neuen PR) das Magazin WoC 121 in die Hände. Ich habs mal angelesen (für komplett bräuchte ich wohl Wochen), und kann mit Goethe (er möge mir die Anmaßung verzeihen, ihn hier altklug zu zitieren) sagen: „Wo Ihr’s packt ist’s interessant“.
Den Song „In the Year 2525“ kannte ich (in meinem Alter) natürlich noch, auch etliche andere in dem Artikel zitierte, aber beeindruckt hat mich die Einordnung in den Rahmen der Zeit und der anderen Songs und die sehr weit ausholende Interpretation. In diesen Zusammenhängen habe ich damals nie gedacht. Und obwohl ich zur 68er-Generation gehöre, war ich auch nie auf einer Friedensdemo. Erstens, mein Vater hätte mich verdroschen, zweitens, ich wollte in den Staatsdienst, und auf einer Demo gesehen worden zu sein, war damals ein KO-Kriterium („bietet nicht die Gewähr, jederzeit für der freiheitlich-demokratische Grundordnung einzutreten“). Der Widersinn war mir damals tatsächlich nicht bewusst. Kurz: Danke für diesen Artikel.
Mit Begeisterung las ich auch „Vader und ich“. Mein Gott, was habe ich verpasst, indem ich erst an dieser Stelle eingestiegen bin. Muss die vorigen Folgen unbedingt nachlesen, die Story ist göttlich (darf ich als Christ gar nicht sagen, oder?) und der Schreibstil herrlich.
Muss jetzt aber mal meine Begeisterung einbremsen; liegt vermutlich an meiner Naivität. In der Hinsicht habe ich vor ca. 20 Jahren mal gewaltig einen auf die Nuss bekommen (was ich bis heute offenbar nicht überwunden habe), als ich das Werk eines (mir persönlich) bekannten Künstlers bewundernd lobte und mir daraufhin anhören musste, er verachte Leute, die ihn bewundern, sie sollen sich gefälligst kritisch mit seinem Werk auseinandersetzen. Okay, okay, also kein weiteres Lob aus meiner Tastatur.
Habe ich das richtig verstanden: für weitere Ausgaben von WoC suchst du noch Illustratoren? Ich würde dir meine bescheidenen (KI-freien) Künste anbieten, falls du Verwendung hast. Meinen Zeichenstil kennst du wohl noch aus dem „Tribut Projekt“. Ich mal auch mit Deckfarben (Gouache klingt besser, ist aber nicht exakt das Gleiche), meist sehr düster oder apokalyptisch. Sag Bescheid wenn ja. Wenn du bessere Künstler an der Hand hast (wobei es sicher keine Leistung ist, besser als ich zu malen) sag auch Bescheid. Ich bin nicht beleidigt und weiß selber, dass ich kein Star bin.
Wollte ich noch was sagen? Hab ich vergessen. Wie schon gesagt: in meinem Alter …
Soviel von hier und für heute.
Ad Astra
Christian cej
(= Seejay)